Machine to become – Woman

PROJEKTBESCHREIBUNG

Provokativ mit dem Titel „Machine to become – Woman”, verweist dieser zunächst auf das Konzept „becoming-women” des Philosophen Deleuze – becoming-women bedeutet die Dekonstruktion aller Attribute von Weiblichkeit und Männlichkeit. Es ist ein Mittel zum Auflösen jeglicher Form von Dualität und Identität. „Becoming” kann nur in einer Begegnung von Körper zu Körper geschehen: „… es ist ein Zig-Zag. Ich werde zum Anderen, damit das Andere zu etwas anderem werden kann.” (Deleuze) Konfrontativ steht die Maschine aber auch für unsere Gesellschaft. Für ein System mit Regeln und einem Endprodukt. Wir alle sind Teil dieser Maschine, formen sie mit und werden geformt.

Unser Stück spiegelt einen Teil der großen Gesellschaftsmaschine wider. Es gibt Regeln, denen man unterworfen ist, den Inhalt kann man aber mitgestalten. Bilder entstehen und verschwinden, diktiert durch die Beziehung zwischen dem Publikum und den Ausführenden. Unsere Performance zeigt den stetigen Wandel des weiblichen Körpers in Interaktion mit dem Publikum, angeregt durch dessen Entscheidungen.

„Machine to become – Woman” ist eine improvisationsbasierte Performance, die einen Denkraum öffnet, Utopien entwirft, Statements gibt und die vorgefassten Vorstellungen von Genderidentität ins Wanken bringt.

TRAILER

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Trailer

CREDITS

Konzept: Caroline Alves, Natalie Riedelsheimer, Nora Haakh
Choreografie/Dramaturgie: Caroline Alves, Natalie Riedelsheimer
Künstlerische Assistenz: Mareike Jung
Tanz: Caroline Alves, Natalie Riedelsheimer
Cello: Natalie Riedelsheimer
Musik/Tonkünstlerin: Tot Onyx
Kostüm: Sarah Seini & Anna Mercedes Bongers
Bühnenbild & Lichtdesign: Raquel Rosildete
Filmdokumentation: Zé de Paiva & Kathleen Kunath
Fotodokumentation: Daniela Luquini
Produktion: MiFRUSH Production (Micaela Trigo & Urszula Heuwinkel)
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPINGOUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien imRahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.
Unterstützt von: Begine – Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V., Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V., Kunst-/Soziallabor AUCH, Aktionsfond Quartiermanagement Badstraße (Soziale Stadt), Intitialförderung Fonds Darstellender Künste.

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